Notfall...

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Liebe Tierfreunde

 

 

Es ist eher ungewöhnlich, dass eine Institution wie ich sie führe, "hier zu Lande" mit existenziellen Problemen banalster Art zu kämpfen hat – es ist aber leider so!

 

Die Aktion "Das Interview" ist die größte Aktion die die Animalfarm-ev jemals gestartet hat.

 

Vielleicht nehmen Sie sich ein wenig Zeit um diese Zeilen zu lesen, hoffentlich, da wir in wirklichen Schwierigkeiten stecken, und diese angesichts des nahenden Winters nicht kleiner werden.

 

"Ja, es ist ein Spendenaufruf"  ;-),

der sich auch an die Menschen richtet welche nicht so viel Geld besitzen und denken dass sie mit ein paar Cent nicht helfen können.

 

Aber gerade die kleinen Beträge schaffen eine Veränderung wenn sie nur zahlreich genug gespendet werden.

 

Wir sind ein eingetragener Verein, dessen Gelder welche bei uns eingehen für unsere Tiere restlos aufgebraucht werden, da wir leider nicht ausreichend Geldspenden erhalten.

 

Überschüsse würden an andere Hilfsorganisationen weitergeleitet werden, (wir sind verpflichtet Überschüsse für wohltätige Zwecke weiterzuleiten, da wir als wohltätiger Verein keine Gewinne haben dürfen)  aber in diese "glückliche Situation" sind wir leider erst zwei mal in den vielen Jahren gekommen.

 

Die Animalfarm - ev ist ein Verein der sich aus überwiegend ehrenamtlichen Mitgliedern zusammensetzt, welche über ihre Zeit hinaus für uns tätig sind.

 

Wir sind vom Gerichtsstand Erding als gemeinnützig und als "Besonders Förderungswürdig" anerkannt und eingetragen.

 

Sie erhalten daher von uns eine steuerlich abzusetzende Spendenbescheinigung.

 

Hierzu finden sie ein Interview welches Ihnen unsere Situation etwas näher bringt.

 

Geführt wird dieses Interview von H. Edmund Gleede, welcher als Mitglied in unserem Verein tätig ist.

 

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"Interview mit Prof. Christiaan Danhoff"

 

E. G.:

             Herr Prof. Danhoff.

             Was ist der Anlass das Sie mit diesem Interview in die Öffentlichkeit gehen?

Prof. C. D.:

Es ist der nahende Winter und die damit verbundenen Schwierigkeiten die auf uns    zukommen,  und unsere momentane Situation rund um den Gnadenhof. Aber Insgesamt ist eher ungewöhnlich, dass eine Institution wie ich sie führe, "hierzulande" mit existenziellen Problemen banalster Art zu kämpfen hat.

Man riet mir deshalb auch zu mehr Öffentlichkeitsarbeit, denn so lange wir nicht an die Öffentlichkeit gehen, existieren wir quasi gar nicht, deshalb wäre ich jedem Leser dieses Beitrags unendlich dankbar, wenn er dieses Schreiben weiterempfehlen könnte.

E. G.:

Wie finanzieren Sie ihren Gnadenhof für hilflose Tiere, die ohne Sie verloren wären und die keiner mehr haben möchte?

Prof. C. D.:

Wenn sie mit "Verloren"  "Einschläfern" meinen Herr Gleede, so ist das richtig. Nun, wir existieren durch großzügige Spenden von Tierliebhabern, die ein Herz für Tiere haben und unsere Animalfarm durch eine Sendung kennen lernten.

Diese Sendung wurde vom Bayerischen Fernsehen produziert und mehrfach gesendet. Sie heißt  „Der Tänzer und seine Tiere“ und erschien in der Reihe „Lebenslinien“. Nach der Erstausstrahlung riefen viele Tierfreunde bei mir an und fragten wie sie mir helfen können.

E. G.:

Es fällt mir auf, dass Ihr Tierheim aus allen Nähten platzt. Ist es möglich, dass Sie ein größeres Anwesen benötigen, um all Ihre Tiere gut unterzubringen?

 

Prof. C. D.:

Der Terminus "Tierheim" trifft das ganze was wir hier haben "Nicht" Herr Gleede. Die Hunde hier haben freien Auslauf auf dem Grundstück, gehen mit mir ins Gelände spielen, und leben ganz anders als in einem Tierheim wo es keine Gehege gibt. Sie haben "Mich", der sie liebt als ihren Mittelpunkt, der sich Tag und Nacht um sie kümmert.

Was das Anwesen betrifft, da sprechen sie mir aus dem Herzen. Wir sind auf der Suche nach einem größeren Haus mit Grundstück, ein allein stehender Bauernhof wäre ideal, wo die Tiere Auslauf hätten und keine Nachbarn stören würden.

Eine stillgelegte Fabrik wäre auch eine gute Lösung oder ein Lagerhaus mit Wohnung in unbewohnter Gegend, fernab von dicht besiedelten Wohngebieten. Denn es ist ganz natürlich, dass Hunde bellen und dies auch nachts. Zudem haben Eltern von kleinen Kindern, aufgeheizt durch Horrormeldungen der Boulevardpresse über so genannte gefährliche Hunde ("LISTENHUNDE") Angst vor diesen Rassen, die in Wirklichkeit völlig harmlos und überhaupt nicht gefährlich sind. Auch deshalb sollte die Heimat für unsere Vierbeiner auf dem Lande oder am Waldrand liegen.

E. G.:

Wie ich feststelle, ist Ihr derzeitiger Wohnsitz ein Einfamilienhaus, in dem Sie zusammen mit ca. 60 Tieren auf viel zu engem Raum hausen. Deshalb haben Sie wohl um das Haus herum zahlreiche Gehege angelegt. Dies mag im Sommer funktionieren, aber wie lösen Sie diese Situation im Winter?

 Prof. C. D.:

Nun, das ist nicht so einfach, im Winter hole ich das ganze Rudel ins Haus, aber es stehen uns zu wenig Räume zur Verfügung. Wissen Sie Herr Glede, ich kann mich hier nicht einmal an einen Tisch setzen, essen und einfach für mich sein, die Hunde und Katzen sind überall. Die Küche ist gleichzeitig der Futterraum für meine Tiere, die Katzen stehen dann schon ungeduldig auf dem Tisch und die Hunde stupsen mich von unten an. Es ist alles noch machbar, aber Gott behüte, wenn ich krank werden sollte. Es gibt auch kein Zimmer in dem ich meinen Computer abstellen kann, um wichtige organisatorische Dinge zu erledigen, die Hunde werfen alles um. Zu guter letzt besitze ich nicht mal ein Zimmer für mich alleine, in dem ich mich zurückziehen kann, nicht einmal zum schlafen. Deshalb suchen wir dringend eine neue, größere Behausung und appellieren an wohlhabende Tierfreunde uns eventuell leer stehende Anwesen zur Verfügung zu stellen z. B. für eine Pacht oder eine Miete.

 E. G.:

Wurden Ihnen in dieser Richtung schon Angebote offenbart?

Prof. C. D.:

Wir hatten in der Tat schon mehrere Angebote. Allerdings wollten die Spender sich dann bestimmend in meine Belange und Aufgaben einmischen, was ich allein schon deshalb nicht zulassen kann, weil diese potentiellen Geldgeber von sachgemäßer Tierpflege in der Praxis oft nicht genügend verstehen. Das erinnert mich, der ich ja früher Ballettsolist und Ballettmeister war, an gewisse Sponsoren, die dem Theater eine Summe Geld gespendet haben, aber nur unter der Bedingung, dass sie dann Inszenierungsstil und Star-Besetzung selber bestimmen konnten.

 

Das ist natürlich sachfremd und im Grunde keine echte und selbstlose Hilfe.

Wissen Sie, ich bezahle mir nicht einmal eine angemessene Vergütung aus den Vereinseinnahmen, im Gegenteil ich stecke mein gesamtes privates Geld das ich unter anderem mit Fitnesstraining, Ballett- und Eiskunstlaufunterricht verdiene in die Animalfarm.

Ich könnte noch nicht mal sagen, dass ich unter diesen Umständen von heute auf morgen einfach kündige, dazu trage ich eine zu große Verantwortung.

Ich könnte sehr wohl als Dozent, Trainer, Choreograph eine wunderbare kleine Wohnung am Gärtnerplatz unterhalten, und mir ein einfacheres Leben gestalten.

Aber ich liebe Tiere nun mal sehr, und gehöre zu denen die "Nie" den einfachen Weg gingen.

E. G.:

Es sieht hier ziemlich baufällig aus.

 Prof. C. D.:

Ja das stimmt. Das Haus war schon abbruchreif als ich mit meinen Tieren einzog, aber die ich mit meinen Tieren einzog, aber die Lage war sehr günstig und die Miete natürlich auch.

Aber der nächste Winter kommt jetzt, und dann kann uns nur noch der liebe Gott helfen. Klapptüren wären z. B. auch eine sehr große Hilfe für mich, damit ich nicht immer mitten in der Nacht aufstehen müsste um die Hunde raus zu lassen, damit sie ihr Geschäft machen können.

 E. G.:

Womit kann man Ihnen im Augenblick am besten und schnellsten helfen?

 Prof. C. D.:

Ganz dringend brauchen wir ein neues Vordach, um die Hunde vor Regen und Schnee zu schützen. Außerdem haben wir im Haus keine Heizung und brauchen deshalb einen Pellet-Ofen. Auch fehlt mir ein leistungsstarker Schweiß-Apparat, um schadhafte Gehege, Trennwände und Zäune zu reparieren, vor allem brauchen wir ganz dringend ein neues Gartentor, weil das alte im letzten Winter kaputt ging.

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Unsere Fenster und Glastüren sind kaputt und undicht. Rund um das Grundstück müssen Dränagen gelegt werden, damit das Wasser abfließen kann. Die Wege sollten zum Teil mit Steinplatten ausgelegt werden und ergänzend mit Kies aufgeschüttet werden.

 E. G.:

Das heißt: Sie brauchen vor allem finanzielle Hilfe, Geld-Spenden.

 Prof. C. D.:

Es helfen uns nicht nur große Beträge. Jede noch so kleine Geldspende hilft uns; denn wir brauchen ja nicht nur Geld für Futter, sondern auch medizinische Betreuung der Tiere. Einige von unseren Tieren müssen operiert werden und Tierärzte sind teuer, Medikamente erst recht. Also, wenn jemand uns helfen möchte, kann er dies schon mit einem Euro tun.

Für 1 € kauen 2 Hunde 3 Stunden auf einen Knochen rum. Das ist für sie wie Meditation. Für mich mal eine Ruhepause.

 E. G.:

Ich habe gesehen, dass es in Ihrem Stall an allen Ecken und Kanten bröckelt.

 Prof. C. D.:

Manchmal wünschte ich mir, ich wäre mit einem Maurer verheiratet. Aber eigentlich bräuchte ich einen ganzen „Harem“, bestehend aus Maurer, Spengler, Schlosser, Zimmermann, Elektroingenieur und Tierarzt. Wenn die dann alle so selbstlos, energisch, christlich und tierlieb, wären wie ich, dann hätten wir keine Probleme mehr und unsere Tiere würden endlich würdevoller leben!

E. G.:

Ich unterhalte mich jetzt mit Ihnen schon seit 2 Stunden und mir fällt auf, wie friedlich und ruhig sich Ihre Tiere verhalten; kein Gebell und kein Streit zwischen den Tieren. Wie kommt das?

 Prof. C. D.:

Meine Tiere sind deshalb so lieb, so brav und so ausgeglichen, weil ich mich rund um die Uhr um sie kümmere und mit ihnen spreche, als wären es Menschen, als wären es meine Kinder, meine Familie. Wenn man lange genug die Tiere streichelt, umarmt und ihnen Zuwendung an Zärtlichkeit, Liebe und Vertrauen gibt, dann geben die Tiere dies auch zurück.

Sie fühlen sich bei mir geborgen und gut aufgehoben. Und das ist eben der Unterschied zwischen „Animal Farm“ und dem städtischen Tierheim.

Wissen Sie, Herr Glede, ich lebe für diesen Verein. Ich war z. B. das letzte mal im Jahr 1984 im Urlaub und habe seit dieser Zeit auch meinen Vater nicht mehr gesehen, er ist nun im Alter von 84 Jahren sehr krank. Ein Spender würde mir sogar ein Ticket schenken, damit ich meinen Vater nochmals in die Arme schließen könnte und mich von ihm zu verabschieden, aber es kann mich hier niemand vertreten. Es leben hier 34 Hunde, die sich voll und ganz auf mich verlassen.

 E.G.:

Das heißt letztendlich, dass Ihr Gnadenhof Animal Farm eine moderne Ich-A.G. ist, die nur deshalb so gut funktioniert, weil Sie wie kein anderer Tierpfleger über Autorität, Vitalität, Energie und Ausstrahlung verfügen und ganz offensichtlich sich so in die Psyche Ihrer Tiere hineinversetzen, dass die Tiere bei Ihnen aufblühen und eine würdige Existenz haben, insbesondere alte und invalide Tiere, die keiner mehr haben will.

 Prof. C. D.:

Ich habe in der Tat schon viele Tiere die eingeschläfert werden sollten weil der Kostenfaktor heute wichtig ist, die verhungert und verletzt waren, wieder so aufgepäppelt, dass ich ihnen ein zweites Leben geschenkt habe; und die Tiere danken es mir durch ihre Zuneigung und ihr Vertrauen.

Meine „Kern-Truppe“ ist zurzeit ein Rudel von 25 sehr großen Hunden (Deutsche Doggen, Dogo Argentinos, Schäferhunde, Dobermänner, Cano Corsos, Rottweiler, American Bulldog) die friedlich miteinander leben und sich gegenseitig achten und akzeptieren. Sie bewegen sich frei, spielen miteinander und gehorchen mir aufs Wort.

 

 E. G.:

Ja, darüber habe ich mich am allermeisten gewundert: Das Sie die Tiere so positiv im Griff haben, dass sie auf jeden Satz und jede Handbewegung von Ihnen sofort parieren. Sie sind für mich gewissermaßen ein „Hundeflüsterer“ wie der heilige Franziskus, der ja auch mit den Tieren so gesprochen hat, als wären es Menschen die verstehen.

 

 

 

 

 

Das Gespräch mit Prof. Danhoff führte Edmund Gleede am 12. Juli 2006 auf der Veranda von Animal Farm

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Spendenaufruf von S. K. Wittlin

 

Ich benutze die Gelegenheit und möchte meine Leser auf eine Institution aufmerksam machen, die ich voll und ganz unterstütze. Es ist dies die von Prof. Danhoff Christiaan geführte „Animal- Farm“ in Bayern/BRD.

Auf diesem Hof lebt C. Danhoff zusammen mit vielen Hunden (&anderen Tieren) die allermeist eine schreckliche Vergangenheit hatten. Christiaans Herz gehört vor allem den grossen Rassen und den zu Unrecht schlecht gemachten Bullterrier, Staffs, Dobermanns, Dogos etc.! Misshandelte, falsch- oder gar nicht erzogene Hunde finden in der Animalfarm ein neues, tolles und gutes Zuhause.

Sollten Sie einmal nicht wissen was Sie mit ein paar Euro, Franken, Dollar oder gar Drachmen anfangen wollen…………Ihre Spende an die Animalfarm ist der beste Ort um zu spenden! Ihre Spende, und dafür verbürge ich mich, wird zu 100% den Tieren zugute kommen!

Im Namen von Christiaan Danhoff und seinen Tieren bedanke ich mich jetzt schon für jede grosse, aber auch für jede noch so kleine Spende. Danke, Merci, Thank you, Grazie,

oder einfach wie man in Bayern zu sagen pflegt: Vergelts Gott!

Stefan K. Wittlin

Spendenaufruf von S. K. Wittlin zum weiterleiten

 

Tierpsychologe--Kynologe--Buchautor

CH-4102 Binningen-BL

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Zur Animalfarm-ev

 

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